"Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eindringt."
- Rumi-
Systemische Traumatherapie in Zwingenberg
Traumasensible Psychotherapie für Erwachsene und junge Erwachsene
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn ein Mensch mit einem belastenden oder bedrohlichen Ereignis konfrontiert wird, das die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigt. Dabei können sowohl einmalige Ereignisse als auch langanhaltende Belastungen traumatische Folgen hinterlassen.
Traumatische Erfahrungen betreffen häufig nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper, das Nervensystem und zwischenmenschliche Beziehungen.
Zu den möglichen Ursachen zählen:
- Schocktraumata
- Entwicklungstraumata
- Bindungs- und Beziehungstraumata
- sekundäre Traumatisierungen
- transgenerationale Traumata
- soziale Traumatisierungen
Werden belastende Erfahrungen nicht ausreichend verarbeitet, können Traumafolgestörungen entstehen.
Mögliche Anzeichen einer Traumafolgestörung
Traumatische Erfahrungen können sich sehr unterschiedlich zeigen. Häufige Beschwerden sind:
- innere Unruhe und Anspannung
- Ängste und Schreckhaftigkeit
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- emotionale Überforderung
- belastende Erinnerungen
- Vermeidungsverhalten
- Rückzug und Einsamkeitsgefühle
- Schwierigkeiten in Beziehungen
- Erschöpfung und Überlastung
Viele Betroffene erleben das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen oder nur schwer zur Ruhe zu kommen.
Systemische Traumatherapie – den Menschen im Zusammenhang verstehen
Die systemische Traumatherapie betrachtet nicht nur das belastende Ereignis selbst, sondern auch dessen Auswirkungen auf das gesamte Lebensumfeld.
Traumatische Erfahrungen beeinflussen häufig Beziehungen, Familienstrukturen, das Vertrauen in andere Menschen sowie den Umgang mit Nähe und Distanz.
Im Mittelpunkt steht deshalb nicht die Frage: „Was stimmt mit mir nicht?“
sondern vielmehr:
„Was ist mir passiert und wie wirkt es heute noch in meinem Leben?“
Mein therapeutischer Ansatz
In meiner Privatpraxis für Psychotherapie arbeite ich traumasensibel, ressourcenorientiert und individuell.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf:
- Stabilisierung und Sicherheit
- Förderung von Selbstwahrnehmung
- Stärkung von Selbstwirksamkeit
- Entwicklung von Emotionsregulation
- Aufbau innerer Orientierung
- Aktivierung persönlicher Ressourcen
Dabei bestimmen nicht Diagnose oder Symptome den Prozess, sondern Ihre aktuelle Situation, Ihre Bedürfnisse und Ihr individuelles Tempo.
Psychoedukation – Trauma verstehen
Ein wichtiger Bestandteil der Traumatherapie ist das Verstehen der eigenen Reaktionen.
Viele Menschen erleben Erleichterung, wenn sie erkennen, dass ihre Symptome keine Schwäche darstellen, sondern nachvollziehbare Reaktionen eines überlasteten Nervensystems sind.
Wissen schafft Orientierung, Sicherheit und einen verständnisvolleren Umgang mit sich selbst.
Körper und Trauma
Traumatische Erfahrungen werden nicht nur erinnert, sondern häufig auch körperlich gespeichert.
Deshalb integriere ich bei Bedarf körperorientierte Methoden in den therapeutischen Prozess.
Dazu gehören unter anderem:
- therapeutisches Boxen
- Achtsamkeitsübungen
- Wahrnehmungs- und Stabilisierungsübungen
- körperbezogene Selbstregulation
Ziel ist es, den Kontakt zum eigenen Körper behutsam zu stärken und mehr Sicherheit im eigenen Erleben zu entwickeln.
Wobei kann Traumatherapie unterstützen?
Systemische Traumatherapie kann dabei helfen:
- belastende Erfahrungen besser zu integrieren
- mehr Präsenz im Hier und Jetzt zu entwickeln
- Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu regulieren
- innere Ruhe und Stabilität zu fördern
- Grenzen klarer wahrzunehmen
- Beziehungen bewusster zu gestalten
- Selbstvertrauen und Selbstfürsorge zu stärken
- den eigenen Körper wieder als sicheren Ort zu erleben
Traumasensible Psychotherapie in Zwingenberg
Jeder therapeutische Prozess ist individuell.
In einem geschützten Rahmen begleite ich Erwachsene und junge Erwachsene dabei, mehr Stabilität, Orientierung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Dabei stehen Sicherheit, Beziehung und ein respektvoller Umgang mit Ihrer persönlichen Geschichte stets im Mittelpunkt.
„Ich bin nicht das, was mir passiert ist. Ich bin das, was ich entscheide zu werden.“
– Carl Gustav Jung-
Ich freue mich auf Sie
Ihre Viviana Meixner
Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung in extremer
Einsamkeit besteht.
- Onno van der Hart -